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Viehscheid und Oktoberfest, im Herbst ist Dirndlzeit.

16. September 2014 by Master in Lifestyle

dirndlDer Herbst ist wohl die beste Jahreszeit um das gute Dirndl aus dem Schrank zu holen. Den Münchner treibt es auf die alljährliche Wiesn, also das Oktoberfest und dem Allgäuer ist der Viehscheid liebstes Kind. Zu beiden Veranstaltungen wird traditionell Tracht getragen.

Zu Recht schafft die Trachtenkleidung ein Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl, das sogar auf die Touristen übergreift. Wer kann und mag, legt sich extra für die Veranstaltungen eine Lederhose zu. Auch ein fesches Hemd und das besagte Dirndl werden getragen. Schnell merkt man aber den Unterschied zwischen „alter“ Tracht und neuer Landhausmode. Während die heimische Tracht alt hergebrachten Regeln folgt (im Allgäu seit der Nachkriegszeit), sind bei der Landhausmode modernere Schnitte, mehr Farbe und auch ein Stilmix erlaubt.

Foto© fotogestoeber-Fotolia.com

Egal ob einheimisch, oder als Gast, man trägt gern den Feinenzwirn und die Damenwelt nutzt auch gern die Gunst der Stunde, um mit dem Mieder ein wenig mehr zu zeigen, als der Alltag hergibt. Das hebt das Selbstbewusstsein der Damen und die Laune der männlichen Bevölkerung. Hoffentlich noch im Rahmen des moderaten Biergenusses.

Das alte Kleid geht nicht mehr? Nichts wie los!

Der Viehscheid beginnt ein wenig früher wie das Oktoberfest. Aber bei beiden Terminen sollte man sich Ende August bzw. zum September auf die Socken machen. Kluge Mädchen planen vor, denn schnell sind die Schicken Stöffchen vom Kleiderständer vergriffen und ein extra angefertigtes Kleidungsstück braucht noch mehr vorlaufzeit. Auch den Gelbeutel sollte man im Auge behalten, denn gute Kleidung kostet sein Geld. Das trifft übrigens besonders auf die Lederhose der Herren zu. Eine original Allgäuer Lederhose ist im Allgemeinen eine extra Maßanfertigung. Ein eingesessener Allgäuer hat vielleicht noch das Privileg die Lederhose vom Vater oder Opa zu erben. (Was unter Umständen auch ein zweifelhaftes Vergnügen sein kann.) Nach einer fachgerechten Reinigung und ggf. Anpassung an den Träger, spart es aber gutes Geld und verschafft dem Träger die Bewunderung eines guten alten Erbstückes.

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