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Murmeltiersalbe aus dem Alpenraum

27. Januar 2014 by Master in Gesundheit

murmeltiersalbe
Für Murmeltiersalbe wird das Fett von Murmeltieren aus den Regionen der Alpen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands (Allgäu) verwendet. Die Nutzung von Murmeltierfett als Salbe hat in der Volksheilkunde der Alpen lange Tradition. Murmeltiere fressen nur Gräser und Kräuter der unberührten Alpenwiesen, deren wertvolle Inhaltsstoffe im Fett gespeichert werden. So enthält die Murmeltiersalbe Vitamin E und D, außerdem natürliches Cortison, was in Kombination mit seinen anderen, wertvollen Inhaltstoffen die hilfreiche Wirkung verstärken kann. Dieses natürliche Cortison ist nur in geringer Menge enthalten und hat nicht die Nebenwirkungen von künstlich hergestelltem Cortison, sonst wäre diese Salbe nicht frei verkäuflich.

Murmeltiersalbe – im Allgäu seit Jahrhunderten ein bewährtes Hausmittel

Nach alten Überlieferungen wurde die Salbe schon immer bei rheumatischen Erkrankungen und Gelenkschmerzen genutzt. Sie war ein Universalmittel bei allen Arten von Schmerzen und Entzündungen, vor allem im Bereich des Bewegungsapparates (Muskeln und Gelenke). Ihr wurde schmerzlindernde, durchblutungsfördernde und entzündungshemmende Tiefenwirkung nachgesagt – deshalb war sie hoch geschätzt. Bei Reizungen und Entzündungen der Haut kam Murmeltiersalbe zum Einsatz als Heil- und Pflegemittel (möglicherweise wegen ihres nachweislich hohen Gehaltes an sehr hautpflegendem Vitamin E). Die Rezeptur der Salbe wurde in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben.

Heutige Verwendung der Salbe

Sie kann nach wie vor generell bei allen Entzündungen der Gelenke und Muskeln genutzt werden. Empfohlen wird sie vor allem bei rheumatischen Schmerzen, Arthrose und Arthritis zur Schmerzlinderung. Sie kann eingesetzt werden bei Verspannungen von Schulter-, Nacken- und Rückenmuskulatur, Verstauchungen und Zerrungen, Überdehnung von Sehnen und Bändern, Tennisarm, Sehnenscheidenentzündung, auch bei Muskelkater und allgemeiner Überbeanspruchung von Muskeln und Gelenken. Zur Linderung von Beschwerden sollten die betroffenen Körperstellen pro Tag zwei bis dreimal nur dünn eingerieben werden. Auch als Rückenmassage-Salbe darf sie gelegentlich genutzt werden. Salbe ohne den Zusatzstoff Paraffin ist zu bevorzugen. Nach drei Wochen wird eine Anwendungs-Pause von ein bis zwei Wochen empfohlen.

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